2015

Unfassbar was der Körper und die Beine können, wenn nur der Kopf will

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Über zwei Jahre ist es her, dass ich hier News geschrieben habe. Zu einfach ist es mittlerweile, Euch  auf Facebook schnell  auf dem Laufenden zu halten. So sind meine letzten News vom New York-Marathon 2013, mein letzter erfolgreicher Marathon.

Letztes Jahr bei der EM in Zürich musste ich ja verletzungsbedingt aufgeben, den Hamburg Marathon im Frühjahr konnte ich zwar in 2:32:44 beenden, aber in einer für mich sehr unbefriedigenden und desolaten Zeit. Schon in der damaligen Vorbereitung und während dem Marathon hatte ich wieder riesige Probleme mit meinem rechten Sprunggelenk. Ganz ehrlich, bisher bin ich eigentlich von großen Verletzungen verschont geblieben.  Jetzt schien es aber nach Hamburg so, dass ich das mit dem Fuß nicht mehr ohne Operation hinbekommen würde. So sollte es dann auch letztendlich sein und nach einer kurzen Suche nach dem richtigen Arzt bin ich zum Glück bei Prof. Dr. Thermann von der Atos-Klinik in Heidelberg  gelandet, der mich schließlich am 21.05.2015 operiert hat. Fünf Wochen konnte ich außer Alternativtraining und ein paar Schritten auf dem Antigravitations-Laufband nicht wirklich was bewegen. Und egal wie akribisch man versucht seine Form aufrecht zu erhalten, wer schnell laufen will, muss auch laufen.

Am 27.06. traute ich mir dann meine ersten Laufschritte auf festem Boden zu. Es wurde ein Dauerlauf von 6km im Schnitt von 5:12 Min/km!  Zwei Wochen später folgte mein erster 10km-Lauf beim Ermstal-Marathon, wo ich schon wieder in beachtlichen 34:59 Minuten gewinnen konnte. Aber glaubt nicht, dass ich da rund gelaufen bin – ganz im Gegenteil. Beim Einlaufen war mehr humpeln als wirklich laufen der Fall. Sobald man sich dann voller Adrenalin aber auf den Wettkampf konzentriert, geht es dann doch immer überraschenderweise. Auch die Tempoläufe, die ich dann in den zwei Wochen bis zu den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg absolviert habe gingen auch, aber Steigerungen ohne irgendwie zu Humpeln – „Fehlanzeige“!  Irgendwann muss man aber mal wieder anfangen und ein kleines Risiko eingehen. Risiko war deshalb auch die Deutsche Meisterschaft  über 5000m in Nürnberg, da ich ja haushoch und absolut nicht vorbereitet verloren hatte. Aber ich wusste wenigstens wo ich stehe und ab da stieg auch wieder die Hoffnung, dass ich dieses Jahr doch noch das kalkulierte Risiko „Marathon“ und Jagd auf die Olympianorm von 2:28:30 h eingehen konnte. Der Marathon musste aber so spät wie möglich und auch von der IAAF anerkannt sein. Die Wahl fiel also auf Valencia im November! Für Frankfurt war die Zeit absolut zu knapp, da ja noch Anfang Oktober die Military World Games in Südkorea auf dem Plan standen. Durch die Hin-und Rückreise und den Jetlag gingen mindestens zwei wichtige Trainingswochen verloren.

Was ich Euch vorenthalten habe ist, dass ich kurz vor der Abreise zwei Tage vor dem Halbmarathon in Schotten, wo ich ja meinen ersten langen Lauf über 40km absolviert hatte, im Training umgeknickt war. Aber nicht mit dem operierten Fuß, sondern mit dem linken Fuß. Nach dem langen Lauf bekam ich dann bei den nächsten Trainingsläufen entsetzliche Schienbeinbeschwerden, die immer schlimmer wurden. Hinzu kam dann noch die anstrengende und lange Reise Richtung Südkorea. In Südkorea konnte und wollte ich gar nicht mehr auf Asphalt laufen und freute mich da über einen riesengroßen Rasenplatz, wo sich alle Athleten tummelten. Am zweiten Tag wollte ich eigentlich noch ein leichtes Tempo-Programm absolvieren, aber da es so am regnen war, verschob ich das Training auf den Nachmittag und machte morgens nur einen kleinen Auftakt. Dieser Auftakt und jeder Schritt war so schmerzhaft, dass ich nach 4km aufgab und heulend zur Physiotherapie rannte.

Oh Mann, ich fühlte mich doch so fit!

Jetzt schon wieder ein Rückschlag! Es dauerte bis endlich eine Ärztin drüber schaute und mir absolute Ruhe verordnete und sagte, ich könne den Lauf am Montag noch machen, aber dann wäre meine Saison am Ende.  

Ich fiel aus allen Wolken und machte vor Ort wieder Land und Leute verrückt. Alle vermuteten eine Sehnenscheidenentzündung. Jeder, der dies schon mal hatte, weiß was dann zu tun ist…nämlich Ruhe und nix! Ach je! Es war Donnerstag und Montag das Rennen über 5000m. Ich wollte einfach noch nicht aufgeben. Zwei Tage machte ich nichts anderes als kühlen, rumliegen und wenn es ging zur Physio und über Nacht Salbenverbände. Fast jedem hatte ich schon daheim gesagt, ich werde das Rennen nicht laufen können und Dienstag unverrichteter Dinge wieder nach Hause fliegen und dann mal schauen, ob ich den Marathon überhaupt laufen könnte. Sonntag früh, einen Tag vor dem Rennen, sagte mir aber mein Gefühl – komm, DU musst wissen wo DU stehst, das Feld ist gut um mitzuschwimmen. Sonntag, einen Tag vorm Wettkampf, traute ich mich dann wieder 6km zu laufen. Naja, tat weh, aber ich weiß ja, wenn ich mal Adrenalin im Blut habe, dann sollte es doch wohl klappen. So war es auch. Jeder hatte mir abgeraten, keinem hatte ich daheim gesagt, dass ich jetzt doch laufe und so hatte ich natürlich noch mehr Druck! Ich wusste, entweder Du machst jetzt hier ein gutes Rennen und das Risiko lohnt sich oder Du hast nachher gar nichts in der Hand und das Schienbein ist erst richtig kaputt.

Das Rennen begann ganz komisch und langsam mit einem ersten Kilometer von 3:26 Minuten, aber dann ging die Post ab und ich setzte alles daran im Rennen zu bleiben! Ich sagte mir nur „Mocki, du musst hier eine Medaille holen, sonst haben nachher wieder alle recht gehabt!“ Was man dann für Energien frei machen kann, wenn man will, ist unglaublich und so holte ich Bronze und die letzten 4km lief ich in 12:10 Minuten. Nebenbei lief ich in 15:35 Minuten eine neue deutsche Jahresbestleistung. Noch einen Kilometer länger in diesem Tempo und ich wäre unter der Olympia-Norm über 5000m geblieben, die bei 15:15 Minuten liegt.

Mein Resümee danach: Ich bin immer noch schnell, es hat Spaß gemacht, es hat sich gelohnt und um die Schienbeinschmerzen kümmere ich mich daheim. Abschließend kann man sagen, dass dies mein größter Erfolg 2015 war. Die Schienbeinschmerzen bin ich dann bis zum Valencia-Marathon nicht mehr richtig losgeworden. In den ersten zwei Wochen habe ich dann auch noch mal lockere Einheiten auf dem Alter-G-Laufband oder auf dem Cross-Trainer absolviert, ansonsten hätte ich es nicht gepackt. Bei den Tempo-Einheiten und langen Läufen hieß es dann halt auch nochmal auf die Zähne zu beißen. Ich wollte Valencia wenigstens probieren. Die Schmerzen sind auch Stück für Stück erträglicher geworden und letztendlich auch keine Ausrede für mein Scheitern an der Olympia-Norm.  

Mein Problem waren wohl eher die vielen langen Läufe im Vorfeld, die mich müde gemacht haben, zudem blieb auch fast keine Zeit für Trainingseinheiten im Marathon-Renntempo und noch schneller. Man muss auch sagen, dass man in der kurzen Zeit doch nicht an allen wichtigen Schrauben drehen  konnte. Und mein Körper war einfach noch nicht bereit in der kurzen Zeit wieder von 0 auf 100 durchzustarten.

Ein Marathon im Januar oder Februar wäre womöglich perfekter gewesen, aber alles kann man nicht immer vorher wissen und irgendwann muss man es auch einfach versuchen und sich einen Tag X aussuchen, auf den man hinarbeiten kann. Erfolg ist zwar durch harte Arbeit planbar, aber alle Komponenten müssen mit eingerechnet werden.
Am Ende ist man auch nur ein Mensch – oder zum Glück!

So und jetzt kommen wir nun endlich zum Marathon…

Ich war schon sehr unsicher, weil ich ja im Vorfeld nun auch anders trainiert und mir keine Einheit wirklich das Gefühl gegeben hatte, das Ding rockst Du jetzt locker runter. Ich versuchte aber positiv zu denken und freute mich jetzt, dass es endlich losging und dieses ganze Überlegen über eine gute oder schlechte Form ein Ende hatte. Was diesmal wirklich nicht optimal war war die Toilettensituation vor dem Marathon. Uns wurde zugesagt, dass alle Top-Athleten um 8:10 Uhr die Möglichkeit hätten,  auf die Toiletten in der Messe zu kommen. Diese war aber abgeschlossen und so waren die wenigen anderen Toiletten natürlich restlos überfüllt. Ich lief mich also schon viel früher als geplant ein und als ich dann um 8:10 Uhr am Eingang der Messe stand, sah ich nur die Kenianer einlaufen. Jedoch keinen,  der uns die Tür hätte öffnen können. Shit, jetzt wurde ich nervös und rannte herum, um irgendwo noch eine Toilette ausfindig zu machen. Zu sehr hing mir noch mein Boxenstopp von Hamburg im Kopf und ich wollte auf keinen Fall aus diesem Grund wieder ein Rennen unterbrechen müssen. Der Marathon fing also schon vor dem Marathon an.

Unberechtigterweise fand ich noch eine Toilette im VIP-Bereich und hoffte, dass das wohl reichen würde. Tja, sollte es nicht! Bis Kilometer 19 lief das Rennen perfekt, die Strecke in Valencia war schnell und man hatte oft das Gefühl, dass man nur runter läuft und man es rollen lassen konnte. Ich stellte mir schon vor, wie glücklich ich im Ziel sein würde. Julian Flügel, mein Pacemaker, machte einen super Job und konnte immer gut einschätzen, wenn irgendwelche Männer um uns herum unrhythmisch liefen. Er wollte eigentlich, dass ich nicht auf die Uhr schaue und mich voll auf ihn verlasse. Bis KM 19 tat ich dies auch, dann musste ich aber leider auf die Toilette. Es war kein Kopfproblem, ich musste wirklich und schaffte es auch innerhalb von 30 Sekunden wieder am Laufen zu sein. Julian sagte, dass nichts verloren sei und wir es noch schaffen würden. Wir hatten nur die 2:28:30 im Kopf, sonst gar nichts! Wir forcierten das Tempo, um die verlorenen Sekunden wieder reinzuholen, doch das war womöglich auch mein Genickbruch. Wir gingen zwar beim Halbmarathon in 1:14:28 durch, aber nun durfte nichts mehr passieren und ab jetzt musste jeder Kilometer in 3:30min/km absolviert werden! Puffer hatten wir keinen mehr. Meine Atmung war jetzt auch schon nicht mehr die leiseste und ich wurde zunehmend unruhiger. Ich schaute immer mehr auf die Uhr! Bei der 25er Marke merkte ich dann, dass wir langsamer geworden waren, obwohl ich das Gefühl hatte, dass  wir mit mehr Aufwand liefen. Es ging jetzt Richtung Innenstadt leicht hoch. Ich sagte zu Julian: „Wir schaffen es nicht mehr, oder?“ Er erwiderte nur: „Komm, lass uns jetzt die Mädels einsammeln, die uns entgegen kommen!“ Oh Mann, das war aber doch nicht mein Plan.

Ich hatte doch nur einen Plan und der war die Olympia-Norm. Jetzt kam auch noch der schwierigste Teil des Marathons, es ging bis 31 immer leicht hoch. Wenn man aber weiß, dass es ab Kilometer 35 eigentlich immer wieder leicht bergab geht und dann einen ja noch der tolle Zieleinlauf erwartet, sollte man diesen Punkt wohl überstehen können. Tat ich aber nicht und bis Kilometer 31 verloren wir dann immer mehr die Sekunden. Prompt blieb ich stehen, drückte die Uhr ab und sagte zu Julian: „Komm, wir lassen es, wir schaffen es doch eh nicht mehr, lass uns lieber die Körner und Reserven für die Zukunft  sparen!“ Julian war total überrascht und ich bin froh, dass er nicht mit mir stehen blieb. Er sagte: „Hey, wir können noch unter 2:30 bleiben!“ Ich so: „Echt?“,… Ich war irgendwie total neben der Spur, zumal wir in dem Moment ja auch Sekunden verloren. So richtig wusste Julian auch nicht, was wir durch diesen Stopp letztendlich verloren hatten, aber mehr als eine Minute war es auf jeden Fall. Er hatte mich auch letztendlich überzeugt weiterzulaufen, weil er meinte, wir machen halt noch eine gute Trainingseinheit daraus. Aussteigen ist einfach das Dümmste, was man machen kann, aber leider wünscht man sich manchmal nur, dass der Schmerz und der Kampf aufhört. Also ging es wieder weiter im Text. Bei 33 kam dann auch noch Fatna Maraoui aus Italien förmlich an uns vorbeigeflogen. Kurzzeitig flog ich mit und sammelte somit wieder ein paar andere Läuferinnen ein, die ich kurz nach meinem zweiten dummen Stopp ja wieder verloren hatte. Ach, es war schwer und wenn man weiß, dass man sein gestecktes Ziel nicht erreichen kann, fühlt sich jeder Schritt gleich noch schwerer an. Wenn du im Kopf resignierst, resigniert förmlich auch dein Körper.

Ich ließ Sie dann doch ziehen und wollte nur noch irgendwie ins Ziel. Wir überholten noch eine Läuferin und Julian fing wieder an zu rechnen. Irgendwie kam es ihm in den Kopf, wenn wir Fatna doch noch bekommen, würde ich sogar noch Dritte werden….Boah, das war ja doch mal wieder eine Ansage! Ich fing wieder an zu kämpfen und lies meine Beine rennen. Mittlerweile hatten wir schon einen Rückstand von über 100m auf Fatna. Aber ich freute mich jetzt sogar, dass wir noch ein paar Kilometer hatten. Zeit, die wir brauchten, um uns wieder heran zu kämpfen. Mein Schritt wurde wieder dynamischer, meine Körperhaltung aufrechter, ich hatte wieder ein tolles Ziel vor Augen – „Dritte des Valencia-Marathon.“ Julian peitschte mich jetzt förmlich an und motivierte mich bis in die Haarspitzen.

„Komm, Du siehst besser aus, Du kannst das!“

Zwei Kilometer vor Schluss bekam ich nochmals einen Hänger und wollte Julian fragen, ob ich wirklich Dritte werden würde, wenn wir Fatna noch einsammeln. Ich verbot es mir wirklich zu fragen, weil ich genau wusste, wenn er stockt und es verneint, dann hätte ich wieder einen Gang rausgenommen . Ich war am Limit! Aber ich kämpfte weiter und 800m vor Schluss war es soweit. Ich hatte den Zweikampf gewonnen und flog mit Julian und unsichtbaren, aber fletschenden Zähnen an ihr vorbei und nahm ihr bis ins Ziel noch sechs Sekunden ab. Juhuuuuuh, unfassbar was der Körper und die Beine können, wenn nur der Kopf will. Im Ziel bedankte ich mich bei Julian und war froh, dass er mich so motiviert hatte und fiel ihm erschöpft und erleichtert in die Arme. Jetzt fragte ich ihn: „Und, bin ich Dritte?“ Er nur: „Weiß ich nicht wirklich!“ Ach schade, dachte ich im ersten Moment. Schnell erfuhr ich, dass ich „nur“ Fünfte war und ja, zu Beginn war ich darüber irgendwie traurig… Fünfter Platz und mit 2:30:44 war ich ja meilenweit von der Olympia-Norm weg. Was ein Kraftakt, was ein Jahr! Meine Traurigkeit wechselte aber schnell in ein Gefühl der Erleichterung um und so stellte sich doch eine gewisse Zufriedenheit ein. Zufrieden auch über die „erneute“ Erfahrung, was der Körper kann, wenn der Kopf nur will!!!!

Hätte, wenn und aber - Das gilt für mich nicht mehr, aber wäre die Norm bei 2:30:00, wie vor vier Jahren, dann hätte ich das schon gepackt. Das wäre für den Tag ein realistisches  und machbares Ziel gewesen. Ich bin an dem Tag einfach an den 2:28:30 gescheitert und hatte leider keinen Plan B! Zum Glück hat mir Julian zu Plan B verholfen und ich kann somit das Rennen und die Form viel besser einschätzen und analysieren. Diese Leistung nach der OP im Mai war rückblickend trotzdem für mich top und auch mein Doc hatte mir dies nicht zugetraut.

Ja, wie geht es jetzt weiter!? Natürlich habe ich mir mit meinem Team Gedanken gemacht. Zum einen bin ich erst mal froh, dass meine Schienbeinschmerzen komplett weg sind und freue mich in den nächsten Tagen das Training ohne Schmerzen wieder aufzunehmen.

Wie wird mein Frühjahr aussehen? Auf jeden Fall fällt die Entscheidung noch in diesem Jahr. Im Marathon hätte ich jetzt nur noch eine Chance, die Norm von 2:28:30 zu unterbieten. Das Wetter muss stimmen, der Tag muss stimmen und eine 2:28:30 läuft man halt auch nicht mal so nebenbei!  Eigentlich wollte ich auch auf keinen Fall einen Frühjahrs-Marathon laufen, deshalb der Versuch das  fast Unmögliche in Valencia zu schaffen. Zu dicht ist der Marathon dann schon wieder am Olympia-Marathon. Meine Bestzeiten bin ich immer gelaufen, wenn ich gut durch eine Saison gekommen bin und mindestens über 10km auf der Straße um die 32:30 Minuten und schneller gelaufen bin. Das würde also wieder heißen, schnellstens an sehr vielen Schrauben drehen.  

Über 5.000m bzw. 10.000m gibt es mehrere Chancen, die 15:15 Minuten oder 31:45 Minuten, die der DLV fordert, zu unterbieten. Und Südkorea hat mir gezeigt, dass ich es definitiv immer noch kann. Neben den Olympischen Spielen stehen nächstes Jahr auch noch Europameisterschaften in Amsterdam an, wo ich gerne meine langersehnte Medaille holen möchte. Deshalb muss die Entscheidung wohl und gut überlegt sein.

Ich habe meinem Körper nach der OP sehr viel abverlangt und kann froh sein, dass er so gut mitgemacht hat. Ich freue mich jetzt richtig auf die bevorstehenden Aufgaben und auch auf einen Saison-Abschluss beim Silvesterlauf in Backnang.    

Eure Mocki